Gästebuch

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Kommentar von Margareta Hefele | 06.07.2017 10:37

Liebe Anni, lieber Jürgen,
ich möchte Euch auf diese Weise danken, dass es den Verein Kony e.V. gibt. Nach dem Tod unseres Sohnes Stefan vor 2 Jahren war ich sehr froh eine Anlaufstelle gefunden zu haben. Ich bin sehr dankbar für die Gespräche in unseren "Cafe Zukunft". Wenn die Tauer über den Verlust von Stefan auch niemand ändern kann, so fühle ich mich doch in der Gemeinschaft mit anderen trauerenden Eltern gut aufgehoben.
Es grüßt ganz herzlich
Maggie Hefele

Kommentar von Maria Lejeune | 11.06.2016 17:23

Liebe Anni, lieber Jürgen:

Spontan schreibe ich und bedanke mich für den wohltuenden Nachmittag heute in Kalchreuth bei Euch.

Es tut so unendlich gut über "unsere" toten Kinder zu sprechen und alle verstehen es. Besonders heute empfand ich es als sehr bewegend, da wir uns durch die vorgegebenen Fragen intensiv mit unseren Kindern beschäftigen konnten - zumal gestern Miriams vierter Todestag war.

Ich bin froh, daß es Euch gibt.
Herzliche Grüße
M a r i a

Kommentar von Thomas Fröbel | 12.04.2015 20:38

Liebe Annie und Jürgen, es ist eine ausgezeichnete Dokumentation geworden, die heute im Frankenfernsehen lief. Für Außenstehende wird die Gefühlswelt nach dem Verlust eines Kindes sehr gut dargestellt.. Man sieht, wie unterschiedlich die Situation jedes Einzelnen ist , unabhängig von der Zeit, die zwischen diesem schmerzlichen Ereignis steht. Jeder wird in der Gruppe da abgeholt, wo er gerade steht Der Beitrag sollte vielen in ähnlicher Situation Mut machen, den Kontakt zu unserer Trauergruppe zu suchen.

Kommentar von Tanja Schmitt | 01.03.2015 20:01

Liebe Anni, lieber Jürgen!

Auf diesem Wege möchten wir euch mal ganz herzlich DANKE sagen! Wir fühlen uns bei euch sehr wohl und sind froh, dass es euch gibt. Seit unser Sohn Pascal von uns gegangen ist, finden wir bei euch so viel Verständnis und ehrliche Gespräche. Es tut so gut, dass ihr uns versteht.
LIebe Grüße Tanja Schmitt

Kommentar von Maria Lejeune | 10.06.2014 11:13

Liebe Anni, lieber Jürgen,

zum 2. Todestag meiner liebsten Tochter Miriam möchte ich Euch endlich einmal auf diesem Wege danken, dass es Euch gibt!

Ich fühle mich bei Euch in Kalchreuth sehr gut aufgehoben.Es ist für mich sehr wichtig, Menschen zu treffen, die diesen entsetzlichen Schmerz kennen und mich mit und ohne Worte verstehen. Danke für die "schönen" Nachmittage bei Euch.
Maria

 

Miriam:
Geboren am 27. Oktober 1987
Mit 24 Jahren am 10. Juni 2012 gestorben

Meine liebste Tochter!
Zwei Jahre ohne Dich!
Immer noch unbegreiflich!
Immer noch dieser entsetzliche Schmerz.
Miriam - unser Sonnenschein, du fehlst uns so sehr!
Du wirst immer in meinem Herzen bleiben!
Deine Mama

Kommentar von Barbara | 19.01.2014 15:08

Liebe Anni, lieber Jürgen
toll ist die neue Homepage !
Sicher steckt wieder viele Arbeit dahinter.
Wir sind sehr froh, dass es Euch gibt und Ihr in unserer schlimmsten Zeit immer nahe bei uns ward.
Liebe Grüße
Barbara und Jürgen mit Tamara im ♥

Kommentar von Martina Kalmbach | 29.11.2011 18:59

Liebes Ehepaar Laipold

habe gerade den Artikel über sie und ihren Sohn Konrad gelesen.Es hat mich sehr berührt.
Möchte ihnen von Herzen gratulieren zu ihrem Ehren-Wert Preis.
Sie haben nach einem schrecklichen Verlust noch etwas wunderbares geschaffen,den Kony-Verein.
Wünsche ihnen und allen betroffenen Eltern alles erdenklich Gute.
Liebe Grüße
M.Kalmbach

Kommentar von Thomas Fröbel | 07.11.2010 18:59

Jetzt wo das Jahr zu Ende geht, werden es nun schon 2Jahre ohne meinen Sohn Simon.
Er wurde am 30.12.2008 nach 6Jahren des Kampfes gegen eine Tumorerkrankung der
Bauchspeicheldrüse mit etwa 12Jahren von uns genommen. Kälte zog ein in unsere damalige Wohnung und auch in unsere Herzen.
Wir waren fassungslos nach all den Jahren der Anstrengung, des Ausharrens in Kliniken aber
auch der Hoffnung, dass sich vielleicht doch noch Auswege zeigen.
Es war das Schwerste, mit zu erleben, wie körperlich anstrengend für Simon oftmal die Tage waren und welche psychischen Belastungen er in seinem Alter schon zu ertragen hatte.
Was plante er trotz allem
für sein Leben, suchte Freundschaften und hatte auch sonst Wünsche wie ein ganz normales Kind eben -
alles wie abgeschnitten.

Besonders wieder beim letzten Treff im Cafe konnte ich erleben, wie vielfältig die Ursachen
für den Verlust eines Kindes sein können. Je nachdem stand davor für jeden eine
unterschiedlich lange Zeit des Abschiednehmens. Allerdings gleich ist das Gefühl, sich
in einem tiefen Loch zu befinden, einen Lebenseinschnitt zu erleiden in dem es keine
einfachen Antworten gibt und Sinn und Ziele für ein Weiterleben endlos weit entfernt scheinen.

Ich danke dem Ehepaar Laibold vielmals, dass sie sich über ihre eigene Trauerarbeit hinweg
so intensiv und beständig für so viele Mitbetroffene einsetzen und durch ihr Engagement auch dazu beitragen, die Allgemeinheit ein Stück aufmerksamer auf unsere besondere Situation zu machen.

Kommentar von Faffa | 23.10.2010 18:59

Ich habe heute (23.10.10) den Artikel über den Trauerfall von Sven in der NN gelesen. Mich berühren solche Ereignisse immer sehr, gehen mir zu Herzen, auch wenn ich keinen der Betroffenen, Lebenden wie Verstorbenen, kenne. Meinem Mitgefühl möchte ich dadurch Ausdruck geben, dass ich berichte, dass ich in allen Lebenslagen, insbesondere den schwierigen und zum Teil sehr sehr schmerzhaften, Halt in meinem Glauben an den lebendigen Gott gefunden habe. Mir geht es nicht immer nur gut, nur weil ich glaube, aber es geht mir immer so gut, weil ich glaube. In der mir geschenkten Bibel von den Gideons habe ich immer wieder die Stellen der Hilfesuche in Anspruch genommen und manchmal im Herzen leer gelesen oder gebetet.
Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass meine Gebete an der Zimmerdecke hängen bleiben. Und doch ändert sich die Situation immer auf wundersame Weise.
Nicht alles was sich Christen nennt, ist auch so einer. Leider musste ich auch schon gerade von den Geistlichen kopfschüttelnd Anmerkungen hinnehmen, Antworten, die mich so ganz und gar nicht im Leben weiter brachten. Wo ich jetzt wohne habe ich einen kleinen Kreis von Menschen um mich, denen ich beruhigt mein Herz öffnen kann und die mir mehr geben als frommes Gesäusel, dummes Geschwätz und nichtssagendes Blabla. Und ich habe auch Menschen in meinem Umfeld, die ich inzwischen liebend stehen lassen kann, weil sie ihre Unfähigkeit an der Teilnahme/Anteilnahme, Trostworte zu sprechen oder sich tröstend und helfend zu verhalten, hindert. Ich denke, dass diese "Unfähigkeiten" zunehmen werden, weil mangelnder Glaube uns sprachloser macht.
Glaube an Jesus Christus ist mir die tiefste, liebevollste, tragfähigste und erbauenste Art zu leben geworden, auch wenn ich nicht alles verstehe. Glaube setzt Vertrauen voraus und der Anfang war mein größtes Problem. Ich wünsche allen Teilnehmern und Lesern, dass dieser Gottesfriede ihnen bekannt wird und dass sich ein zufriedensein und eine Ruhe sich über allem Nichtverstehen, Zweifeln und Hadern ausbreitet.

Kommentar von Tine Tann | 20.12.2009 18:58

Mein Sohn Philipp ist am 17.Okt. 2009 ganz plötzlich an einem Herzinfakt gestorben.Ich bin unendlich traurig und denke dass ich erst am Anfang der Trauerarbeit stehe...der Kontakt zu meinen Freunden und Bekannten fällt mir immer schwerer. Es sind zunehmend Menschen "aus einer anderen Welt".
Deshalb ist für mich der Verein Kony ev. besonders wichtig. Hier treffe ich betroffene Eltern die mich verstehen. Am Samstag hatten wir im Trauercafe eine kleine Gedenkfeier für unsere Kinder. Hier findet die Trauer ihren Raum, man kann weinen, reden und nimmt sich auch in den Arm.
Es versteht sich vieles einfach von selbst, man muss sich nicht erklären.
Es nimmt nicht den unerträglichen Schmerz, aber es tut trotzdem gut mit betroffenen Eltern zu sprechen.
Tine Tann