Gästebuch

Bisher gibt es 19 Einträge.

Kommentar von Gisela Schmidt | 10.05.2009 18:58

Ich habe erst gestern in der NN Ihre Internetadresse gefunden. Vor 5 Jahren habe ich meinen schwerstbehinderten Sohn mit 22 Jahren nach langer Krankheit verloren. Damals habe ich vergeblich nach einer Selbsthilfegruppe gesucht, damals aber leider keine gefunden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Kraft für Ihre Arbeit.
Gisela Schmidt

Kommentar von Bärbel Sturm | 15.08.2008 18:58

Ich habe heute von Ihrer HP gehört und habe die Seite gleich aufgerufen und fand mich auf Anhieb zurecht. Das ist schon mal bemerkenswert und erfreulich.
Dass Ihr Verein sich der verstorbenen Kinder, der Geschwister und den verwaisten Eltern widmen will, freut mich sehr.
Als Gründerin der Agus Selbsthilfegruppe für Angehörige nach Suizid, selbst betroffen durch den Suizid meines Sohnes mit 18 Jahren und, 6 Jahre danach, durch den Suizid meines Ehemannes mit 49 Jahren kenne ich die tiefen Täler, durch die wir gehen nach solchen Schicksalsschlägen.
Unsere Selbsthilfegruppe ist für alle da, die einen ihnen wichtigen Menschen durch Suizid verloren haben und lernen wollen, damit zu leben.
Es würde mich freuen, wenn Sie die Nürnberger Agusgruppe als Link angeben.
Material dazu sende ich heute, nach einem Gespräch mit Frau Laibold, an die Kalchreuther Adresse.Wir sind an einer Vernetzung interessiert und setzen uns sehr ein, um die Mauer des Schweigens, die gerade vor den durch Suizid Verstorbenen aufgebaut wird, abzutragen.
Und es ist gut, viele andere Netzwerkler zu kennen, die sich für verwaiste Eltern und Geschwister einsetzen.Vielleicht mögen Sie auf Ihre Literaturliste auch das Buch " Das leere Zimmer" setzen, das ich auch in meiner Post erwähne.
Gutes Gelingen für alle gewählten Aufgaben und Gottes nötigen Segen dazu.
Bärbel Sturm

Kommentar von Heinz aus Nürnberg | 17.07.2008 18:57

Vor 2 Monaten habe ich meinen jüngsten Sohn (21) auf grausame Weise durch Selbstmord verloren. Als alleinlebender Vater habe ich zwar das Mitgefühl meiner Freunde, was ich aber auch nicht unendlich strapazieren kann/möchte. Die Traurigkeit überfällt mich immer wieder. Es fällt mir schwer hier zu schreiben. Wie soll es weitergehen? Ich weiß es nicht.

Kommentar von Dr. Thomas Tharandt aus Nürnberg | 16.07.2008 18:57

Gratulation zu der schön gestalteten Homepage und der Idee, zusätzliche Hilfen vor Ort anzubieten.
Unsere Tochter ist mit 7 Jahren am 28.11.1997 im Haus ihrer Großeltern verunglückt. Wir als Eltern hatten rückblickend glückliche Umstände: Wir hatten innerhalb von 3 Stunden Kontakt zu anderen Verwaisten Eltern (Nachbarn und Freunde), wir wurde von der Schulseelsorgerin der Maria-Ward-Schule liebevoll begleitet, wir hatten noch eine jüngere Tochter und wir haben mittlerweile noch 3 Söhne dazubekommen, so dass wir wieder einen Sinn finden konnten. Trotzdem ist die Trauerarbeit ein langer und anstrengender Weg. Uns hat der Besuch von 2 Seminaren für verwaiste Eltern (kath. Bildungsstätte "Zoff+Harmonie") sehr weitergeholfen (auch wenn der Trauerprozess nicht beschleunigt werden kann). Insbesondere habe ich hier für meine Tätigkeit als Notarzt eindringlich erfahren, worauf es im Umgang mit betroffenen Eltern ankommt.
Geholfen haben nicht nur die Gesprächen mit Eltern, die ihre Kinder vorher verloren hattem, sondern auch mit Eltern, denen das gleiche nach uns passiert ist, die wir dann ein Stück weit begleiten konnten.

Gerne stehe ich für gelegentliche Gespräche mit Betroffenen oder in einer Selbsthilfegruppe zur Verfügung, soweit es die anderen Sorgen des Alltags zulassen.

Viel Erfolg!

Thomas Tharandt

Kommentar von Sigrid Forster aus Oberasbach | 16.07.2008 18:56

Mein Beileid an Konys Eltern.
Wir sind durch den Zeitungsartikel auf diese Seite gekommen und freuen uns in unserer Region so einen Verein zu wissen.

Auch wir haben vor 18 Monaten unsere jüngste Tochter Sarah bei einem leichtsinnig verursachten Unfall verloren.

Sarah und ihr Freund starben im Auto eines Bekannten, dem Fahrer selbst ist nichts passiert, der Beifahrer wurde schwer verletzt.

Liebevoll haben wir für Sarah u. Matthias eine Gedenkseite gestaltet
www.sarah-matthias.de

Die Erinnerung ist das einzige Paradis aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Dieser Verein trägt dazu bei.
Hier wird keiner vertrieben, jeder kann hier ruhen und sich erinnern.

Liebe Grüße
Sigrid Forster die Sarah u. Matthias so sehr vermisst.

Kommentar von Baumgärtner Helmut und Ute aus 91734 Mitteleschenbach | 16.07.2008 18:55

Wir haben im März unsere 18 Jahre alte Tochter Linda nach 1 1/2 Jahren Krankheit verloren.Es ist so schwer zu verstehen, daß wir sie nie mehr wiedersehen werden.Wir haben noch eine ältere Tochter für die wir das sein wollen, aber für mich als Mama ist es manchmal schwer so weiterzuleben.sie fehlt mir so sehr!!!

Kommentar von Marianne und Erich aus 91126 Schwabach | 16.07.2008 18:54

Wir haben unsere Tochter im Jahre 2000 durch einen Verkehrsunfall verloren. Sie hinterließ einen 9-jährigen Sohn. Es vegeht kein Tag, an dem wir sie nicht vermissen und um sie trauern.

Kommentar von elke goller aus altendorf 21,96260weismain | 16.07.2008 18:54

ich finde es gut das es adressen gibt wo es trost gibt auch wir haben unseren sohn im 5ten schwangerschaftsmonat verlohren er kam tot zur welt 4wochen vor weihnachten er wäre jetzt 3monate es vergeht kein tag wo an ihn denke von anderen habe ich zu hören bekommen du hast doch drei gesunde kinder es stimmt ich habe 2töchter im alter von 19 und11 und einen 15 jährigen sohn aber der kleine sollte unser nesthockerle werden wir werden ihn nie vergessen

Kommentar von KONY e.V. | 21.06.2008 18:52

Liebe Gästebuchbesucher !

Gerne erwarten wir ihre ernstgemeinten Kommentare, Anregungen und Kritiken.

Ihr KONY e.V. - Team